Stimmen zum Buch

Berthold Meier, Theologe und ehemaliger Generalsekretär des Verbandes Evangelischer Bekenntnisschulen
 
"Mitte der 70-er Jahre veröffentlichte der amerikanische Kulturphilosoph und Theologe Francis Schaeffer eine Geschichte der Kultur des Abendlandes unter dem fragenden Titel How Should We Then Live? [Anmerkung: Auf Deutsch `Wie können wir denn leben?´]
Auch wenn es vordergründig um das Phänomen Gender geht, führt die vorliegende Arbeit von Jutta Eisele diese Fragestellung fort. Letztlich geht es um die Frage: Was tut dem Menschen gut? Woher weiß er, was Menschsein fördert, was hindert? […] 
Die Lektüre von Jutta Eiseles Arbeit war für mich weniger trockene Lektüre als eine spannende Abhandlung. 
Sie führt den Leser nachvollziehbar zu den Ursachen von zunächst anscheinend nur sprachlichen Phänomenen und zeigt dann deren weltanschauliche Dimension und mögliche Auswirkungen auf. Dabei bleibt es jedoch nicht. 
Der Leser wird zur Auseinandersetzung ermutigt und erhält Handreichungen zum Umgang mit den beschriebenen Herausforderungen.
Herzlichen Dank für diese umfassende und tiefgründige Arbeit".



Henrik Mohn, Lehrer und Leiter der Zeitschrift Glaube und Erziehung

"Das Buch bietet eine fundierte Analyse, klare Argumentationen und regt zur weiteren Auseinandersetzung an. Eisele gelingt es, komplexe Themen verständlich darzustellen und den Lesern Werkzeuge an die Hand zu geben, um sich in der Diskussion um Gender souverän zu bewegen.  […]
Besonders gelungen ist die Darstellung der theologischen Argumentationen zum Thema Gender.  […] Eisele führt verschiedene Standpunkte und Ansichten an, die in der theologischen Debatte vertreten werden und zeigt auf, wie diese mit christlichen Werten und Überzeugungen in Einklang gebracht werden können. […] Die Lektüre ist Christen ans Herz gelegt, egal ob sie sich progressiv oder konservativ verorten, da Eisele Sachinformationen gibt, die dazu beitragen, sich eine eigene Meinung zu dem Sprachphänomen zu bilden. […]

Ein wichtiger Aspekt des Buches ist die Klärung von Begrifflichkeiten. […] Eisele erläutert die verschiedenen Ansätze und zeigt auf, welche Auswirkungen sie auf die Sprachpraxis haben können. […] Lobenswert ist, dass Erklärungen direkt im Text integriert wurden, sodass auch Leser, die nicht so tief in der Thematik involviert sind, sofort eine `Erste Hilfe´ zur Hand haben. 

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Dr. theol. Lothar Gassmann, Publizist und Gemeindeleiter

"Gender-Sternchen, Binnen-I, Gender-Gap - wer kennt sie nicht, die sprachlichen Kennzeichnungen für Mehrgeschlechtlichkeit. Wie kam es dazu? Welche weltanschaulichen Hintergründe gibt es? Wie verhalten sich Christen dazu?
Jutta Eisele, Theologin, Krankenschwester und Vorsitzende der (esoterikfreien) Deutschen Gesellschaft für Christliche Naturheilkunde, bringt in ihrer Masterarbeit für eine evangelikale Akademie […] die aktuelle Debatte auf den Punkt. Sie zitiert dabei reichlich aus zum Teil kontroversen Stellungnahmen säkularer und christlicher Autoren und fordert die Leser am Ende zu einer eigenen Urteilsbildung auf.
Ihre eigene Meinung gründet die Autorin auf die Bibel, die sie unaufdringlich, aber deutlich ins Gespräch bringt.
Von daher empfehle ich dieses Buch, zumal es auch sehr gut zeigt, wie sich die ideologische Entwicklung von einem sanften zu einem radikalen Feminismus steigerte und wie danach der Dekonstruktivismus mit der Auflösung sämtlicher Werte die Oberhand gewonnen hat".
 
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IDEA Spektrum Medientipp vom 07.02.2025 (Henrik Mohn)

In „Christ und Gendern?“ nimmt die Theologin Jutta Eisele den Leser mit auf eine tiefgehende Entdeckungsreise durch die komplexe Welt der Genderdiskussion aus theologischer Perspektive. Eisele beginnt damit, die historischen Hintergründe aufzuarbeiten, um ein Verständnis dafür zu schaffen, wie und warum die Gesellschaft sich in eine Richtung entwickelt hat, in der Geschlechterfragen eine zentrale Rolle spielen. Sie beleuchtet dabei die soziokulturellen Veränderungen, politischen Bewegungen und wissenschaftlichen Entwicklungen, die diese Diskussion geprägt haben.  […]
Ein weiterer zentraler Gedanke ist die Frage, wie man als Christ zu einer begründeten Meinung kommen kann, die sich in einer Schreibweise ausdrückt, die nicht missverstanden wird. Eisele ermutigt die Leser, aktiv an der Diskussion teilzunehmen. 
Aktuell gibt es keine vergleichbare Arbeit, die das Wissen um historische, sprachliche und theologische Hintergründe des Genderns auf das sprachliche Gendern bezieht. Daher ist Eiseles Ausarbeitung ein Lückenfüller. Nach der Lektüre wird der Leser ein Verständnis für das Thema Gendern entwickelt haben und erkennen, was sich wirklich hinter den Doppelpunkten und Asterisken versteckt".